Anomalien in der Matrix, Risse im Universum, Verschwörungen

"The longer you live, the more you look around, the more you realize: something is fucked up"

G. Edward Griffin Interview

Auftritt von G. Edward Griffin ("Die Kreatur von Jekyll Island") bei Alex Jones Radio Show:

Teil 1

Teil 2 / Teil 3 / Teil 4

Georg Schramm über die Federal Reserve

Enron - The smartest guys in the room

Dies ist eine Dokumentation über den Aufstieg und Fall der US-Firma "Enron" welche vor einigen Tagen im ORF gezeigt wurde (im Internet leider derzeit nur in Englisch mit spanischen Untertiteln zu finden).

Der Film deckt die Abgründe und Vernetzungen in der Enron Geschichte auf. Von missbräuchlichen Spekulationen mit Firmengeldern bis hin zu gigantischen Bilanzfälschungen. Ein spezieller Fokus der Dokumentation liegt auf der Betrachtung von Enron's zwielichtiger Rolle während den Stromblackouts in Kalifornien im Jahre 2001. Kalifornische Politiker warfen Enron vor die Stromausfälle wirtschaftlich ausgenutzt zu haben, einige gingen soweit und machten Enron direkt für die Stromausfälle mitverantwortlich. Welche zwielichte Rolle Enron in dieser Geschichte spielte tritt durch die Tonbandprotokolle von Enron's Tradern zu Tage. Die Tonbänder zeigen wie die Stromtrader von Enron die Situation in Kalifornien verschärften indem sie mit dem Export von Strom die Knappheit zusätzlich anheizten und den Preis für den Strom weiter in die Höhe trieben. In der Dokumentation werden die Ereignisse bis Mitte 2005 porträtiert. Anfang 2006 mussten sich CEO Kenneth Lay und Vorstandsvorsitzender Jeffrey Skilling vor Gericht verantworten. Skilling wurde zu 24 Jahren Haft verurteilt. Kenneth Lay verstarb vor der Gerichtsverhandlung an Herzversagen...Das in der Doku angesprochene Geschäftleitungsmitglied Lou Pai, welcher seine Schwäche für Stripperinnen mit Firmengeldern finanzierte, bezahlte 2008 in einem aussergerichtlichen Vergleich 31 Million Dollar an ehemalige Enron Aktionäre.

Der Film ist ein Lehrstück dafür was einer Volkswirtschaft zustossen kann, wenn in einem weitestgehend liberalisierten und deregulierten Strommarkt profitgierige Stromriesen das Zepter übernehmen.

Zahlen zum Enron Kollaps 2001:

  • 20 000 Angestellte verloren ihre Arbeit und ihre Gesundheitsversicherung
  • Durchschnittliche Abgangsentschädigung dieser 20 000 Angestellten: 4500 Dollar
  • Bonuszahlungen fürs Management: Total 55 Millionen
  • Angestellte verloren 1,2 Milliarden Dollar in "Retirement Fonds"
  • Rentner verloren 2 Milliarden Dollar in Pensionfonds
  • Top Management machte 116 Millionen Dollar durch frühzeitigen Verkauf der eigenen Enron Aktien

Die Sache mit den Enron, Worldcom, Citibank etc. Akten der amerikanischen Börsenaufsicht "SEC" welche am 11. September 2001 beim "Einsturz" des World Trade Centers Gebäude Nr. 7 vernichtet wurden, ist ein anderes Kapitel der amerikanischen Geschichte...

Teil 1

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The Simpsons - Enron Ride

Bürgeraktion "Gesunde Währung"

Von SVP Politiker wurde eine "Bürgeraktion" lanciert, jeder kann die Aktion unterstützen. Auch wenn man nicht mit jedem einzelnen Punkt einverstanden ist, macht eine Unterstützung zwecks Ankurbelung einer öffentlichen Diskussion Sinn.

Unterstützen durch Formular ausfüllen unter:
www.gesunde-waehrung.ch

Man kann auch einer "Facebook" Gruppe beitreten diesbetreffend:
Facebook Gruppe "Bürgeraktion Gesunde Währung"

Kernpunkte der Forderungen sind:

Gesunde Währung

Gesund ist eine Währung, wenn sie mit Goldreserven ausreichend gedeckt ist.

Demokratie

Wer vom Bürger Steuern erhebt, muss dem Bürger auch Mitentscheidung über die Verwendung der eingezogenen Steuergelder garantieren. Wer Steuerzahler und Leistungsträger zu Ausbeutungsobjekten degradiert, erwürgt den Mittelstand.

Inflation

Eine Regierung, die durch massloses Gelddrucken die eigene Währung entwertet, raubt dem Sparer dessen ehrlich erworbenes Vermögen. Das ist verantwortungslos und rechtswidrig. Es verletzt das von der Verfassung abgesicherte Recht auf Eigentum.

Widerstandsrecht

Der Bürger, dessen Regierung die eigene Landeswährung mittels Inflationierung entwertet, besitzt ein Recht auf Widerstand. Er darf sein Vermögen dort anlegen, wo es vor verfassungswidriger Geldentwertung durch Regierungen geschützt ist.

IWF-Austritt

Masslose Grossbanken haben mit verantwortungsloser Kreditpolitik die Finanzkrise verursacht. Geschädigte sind Anleger, die ihr Geld immerhin auf eigenes Risiko eingesetzt haben. Der internationale Währungsfonds (IWF) betreibt heute zur Rettung maroder, überschuldeter Staatskassen eine nicht minder verantwortungslose Kreditpolitik. Dies allerdings auf Kosten der Steuerzahler, denen jede Einflussmöglichkeit verwehrt wird.

Wir fordern den Austritt aus dem IWF.

Recht auf Eigentum

In einem freiheitlichen Staat dürfen und sollen Banken existieren, die es von Unrechts-Regimes Verfolgten ermöglichen, ihr ehrlich erworbenes Vermögen sicher anzulegen.

Weltwirtschaftskrise 2009: Jürgen Elsässer, Jochen Scholz, Peter Feist

Am Samstag den 10. Januar lud der Autor von "Terrorziel Europa" Jürgen Elsässer zu einer Diskussion in Berlin/Kreuzberg ein. Die Veranstaltung war kostenlos und öffentlich. Neben Elsässer referierten ebenfalls Peter Feist (Publizist) und Jochen Scholz (ehem. NATO-Luftwaffe) über die gegenwärtige Situation am Weltfinanzmarkt.

Der Großteil von uns will immer noch glauben, das Stückchen Papier, was wir Geld nennen, habe einen realen Wert. Dabei treffe dies, so Elsässer, nur mehr auf etwa ein Achtel der im Umlauf befindlichen Scheine zu. Lediglich ein Zehntel des britischen und amerikanischen Kapitals sei noch echtes Industriekapital. Der große Rest: hochgradig aggressives Spekulationskapital. Dass die Finanzaristokratie damit allerdings nur heiße Luft in den Ballon pumpt, welcher demnächst zu platzen droht, ist entweder noch nicht hinreichend ins bürgerliche Bewusstsein vorgedrungen oder aber es wird stillschweigend hingenommen. Aus diesem Grund appelliert Elsässer an das Volk, mehr politische Initiative zu ergreifen.